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1. Oktober 2009

Biken in der Früh

4 Sterne Superior Wellnesshotel & Berghotel im Allgäu

Biken in der Früh Die Frühmorgen Bike Tour

Bei gefühlten 8 Grad auf dem Balkon entscheide ich mich doch für die warmen und winddichten Klamotten die in Verbindung mit den Handschuhen dem Ostwind stand halten. Weichei? Von mir aus, aber immer noch besser als frieren. Frei nach dem Motto:

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Bei der Abfahrt ist es noch frisch um die Ohren, (1130 mtr auf 870 mtr) aber spätestens ab der Fallmühle in Richtung Tannheimertal wird es rein körperlich wärmer. Und schon hab ich den Aggenstein vor Augen, und die Freude ihn aus der Nähe zu sehen wächst. Noch über die Brücke (die heute Morgen ar…glatt ist) , noch ein Schnappschuss von der Vils gemacht, die lange Jacke ausgezogen und die Kette nach links. Ich schau heute nicht auf die Uhr, ich fahr rein für den Spaß und es läuft richtig gut, trotz der miserablen Kondition. Dann doch der Blick auf die Uhr (kranker Männer-Ehrgeiz), die Stunde brauche ich immer, nie wesentlich weniger…

Aber was solls, der Ausblick entschädigt für alles:

  • Der Aggenstein, grandios und majestätisch
  • Der Falkenstein, das Frühstück ruft
  • Der Forggensee mit Schloss Neuschwanstein, der Hammer
  • Die ganze Welt liegt zu Füssen

Nach kurzem Stopp und Mini-Fotosession geht es auf dem Trail wieder runter ins Tal, ein wenig rollig aber gut zu fahren. Die Erinnerung an den Pfronten Mountain-Bike Marathon wird wach und mit ihm der Ehrgeiz, 2010 mit unserem eigenen Schlossanger Bike Team an den Start zu gehen. Von 1750 Meter wieder runter ins Tal und über Meilingen rauf zum Schlossanger. Irgendwie kommen mir die 28% Steigung heute steiler vor wie sonst, liegt das vielleicht an der fehlenden Kraft in den Schenkeln? Wieder daheim, meine Frau erwartet mich strahlend (hab ich das verdient?) , freue ich mich schon auf die nächste Tour. Sobald ich die Zeit finde und vielleicht noch einen Bike Partner unter meinen Gästen finde.
(Dann geht´s vielleicht auch mal schneller wie die Stunde)

Bis bald auf der Alp