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2. Februar 2014

Die Gastarbeiterin

4 Sterne Superior Wellnesshotel & Berghotel im Allgäu

Die Gastarbeiterin aus dem feindlichen Umland

Was macht man nicht alles wenn gute Freunde und Kollegen anrufen und um Asyl für Ihre Tochter bitten?

Schwer erziehbar, vorlaut, ungestüm, stimmgewaltig, sportlich und immer einen coolen Spruch auf den Lippen!

Trotz dieser Widrigkeiten haben wir unsere tiefenpsychologischen Fähigkeiten ausgegraben, viel überlegt, eine abschließbare Zelle organisiert und die Küche zum Hochsicherheitstrakt umgebaut. Wenn eine frei laufende ausgebildete Köchin mit gerade mal 23 Lenzen im Allgäu aufschlägt, ist einfach Vorsicht geboten. Dass Sie dabei natürlich allen Jungs in der Küche den Kopf verdreht war bei Ihrem Aussehen absehbar. Man hört aus nicht bekannten Quellen, von einem der sie heiratet, von einem der der Vater ihres Kindes werden möchte und einem der sie sich gut für seinen elterlichen Betrieb vorstellen kann.

OK! Das war ein Spaß!

Unsere Vicky ist einfach phantastisch und bringt unheimlich viel gute Laune mit auf den Schlossanger. Nach Ihrer Ausbildungszeit bei Douce Steiner, war sie schon in einigen Profiküchen unterwegs. Sie hatte nachgefragt ob Sie bei uns ein wenig Einblick in die Küche von Barbara und deren Abläufe haben kann. Dem haben wir natürlich gerne zugestimmt, zumal es nicht selbstverständlich ist, wenn die nachfolgende Generation so großes Interesse an den Tätigkeiten oder dem Betrieb der Eltern haben.

Ihr Zuhause ist das Spielweg in Münstertal, ein renommiertes Hotel-Restaurant am Fusse des Feldberges ganz in der Nähe vom Schauinsland. Unsere Freunde Sabine und Karl Josef, die leiblichen Eltern von Vicky, machen ihre Sache wirklich großartig, und wer das Spielweg schon mal besucht hat, weiss wie man Gastfreundschaft erleben kann, die von Herzen kommt. Wer sich für ausgezeichneten Käse interessiert ist hier übrigens auch richtig, Karl Josef ist ein Meister dieses Metiers.

Wir sind jedenfalls sehr dankbar für die freundliche Leihgabe und alle fleißigen Schlossanger Berggeister bedauern es schon heute, wenn sie uns wieder verlässt.

Bis bald auf der Alp