Es geht nicht nur beim Wetter heiß her ...
Langsam wird es ernst.
Oder anders gesagt: In genau acht Wochen öffnen wir die Türen unserer neuen Angersuiten – und die Vorfreude steigt inzwischen fast genauso schnell wie die Temperaturen im Allgäu. Während draußen die Sonne alles gibt, arbeitet auch unsere Baustelle auf Hochtouren. Der Estrich trocknet aktuell vor sich hin und bereitet sich auf seinen großen Auftritt vor. Ab Kalenderwoche 28 übernehmen dann unsere Schreiner das Kommando. Und darauf freuen wir uns ganz besonders.
Denn seien wir ehrlich: Eine Baustelle mit Beton und Kabeln ist spannend. Aber erst wenn Holz, Stoffe, Farben und Möbel einziehen, beginnt man zu spüren, was hier einmal entstehen wird.
Von Mustern, Ideen und großen Erwartungen
Die Verputzer von Frank Blender aus Seeg werden in den kommenden Tagen mit dem Lehmputz starten und den Räumen ihr Gesicht geben. Bis jetzt haben wir mit Collagen, Farbmustern, Holzproben und unzähligen Entscheidungen gearbeitet. Jetzt beginnt die schönste Phase. Aus einzelnen Bausteinen entsteht plötzlich ein Ganzes. Und man merkt jeden Tag ein bisschen mehr, wie die Angersuiten später wirken werden.
Die Holzwürmer kommen
Ein echtes Highlight werden die Böden. Lars und Philipp Thorhauer verlegen eine geräucherte Eiche als Fischgrätparkett, eingefasst von einem Rahmen aus Dielen. Allein darüber könnten wir inzwischen wahrscheinlich einen eigenen Newsletter schreiben. Bei der Auswahl des Bodens hat uns Herr Hössl begleitet. Seine Aussage hat uns dann doch kurz aufhorchen lassen:
„In 40 Jahren habe ich noch keinen solchen Boden verkauft.“
Nun ja.
Entweder wird das großartig oder wir haben seine gesamte Karriere auf eine harte Probe gestellt. Wir sind jedenfalls gespannt.
Und noch gespannter darauf, was unsere ersten Gäste dazu sagen werden. Auch in den Fluren setzen wir auf hochwertige Materialien: Holzdielen als Umrandung und edle Teppiche auf den Laufflächen. Das sieht nicht nur schön aus, sondern sorgt auch für die Ruhe, die man sich in einer Suite wünscht.
Der Garten zieht nach
Ab dem 13. Juli starten die Arbeiten im Außenbereich. Die Gäste unserer Erdgeschoss-Suiten dürfen sich auf eigene Gartenbereiche freuen. Unser Gartengestalter Ben Okupiniak wird dort für die passende Harmonie sorgen. Wobei wir im Allgäu natürlich wissen: Die eigentlichen Stars sind ohnehin die Berge. Unsere Aufgabe besteht lediglich darin, ihnen die passende Bühne zu bauen.
Angenehme 22 Grad – auch wenn der Sommer Vollgas gibt
Ein Thema, das uns besonders wichtig war, ist die Klimatisierung.
Nicht, weil Klimaanlagen gerade modern sind. Sondern weil wir überzeugt sind, dass echter Komfort und nachhaltiges Denken zusammengehören. Durch unsere Erdwärmekörbe in Verbindung mit drei Wärmepumpen können wir selbst an heißen Sommertagen eine angenehme Temperatur von rund 22 Grad erreichen.
Das Schöne daran: Die Wärme, die wir dem Erdreich im Winter entziehen, geben wir im Sommer durch die Kühlung wieder zurück.
Ein Kreislauf, der Ressourcen schont und gleichzeitig für ein angenehmes Raumklima sorgt. Wenn wir aktuell auf der Alp bereits an der 30-Grad-Marke kratzen, sind wir über diese Entscheidung ziemlich froh.
Jeden Morgen ein kleiner Gänsehautmoment
Die spannendste Kontrolle des Baufortschritts findet übrigens nicht auf der Baustelle statt. Sondern morgens beim Spaziergang. Wenn ich mit Bärbel und Lotte rund um den Schlossanger unterwegs bin, werfen wir natürlich auch einen Blick auf den Neubau. Vom Weiher aus sieht man inzwischen sehr schön, wie harmonisch sich alles in die Landschaft einfügt.Genau so hatten wir uns das vorgestellt.
Von außen zurückhaltend - Von innen ein Ort, an dem man ankommt, durchatmet und einfach sein darf.
Und jetzt?
Jetzt zählen wir nicht mehr in Monaten. Wir zählen in Wochen.
Die Angersuiten sind bereits buchbar und wir freuen uns riesig darauf, die ersten Gäste willkommen zu heißen. Bis dahin halten wir Euch natürlich weiterhin auf dem Laufenden – hier im Bautagebuch sowie auf Instagram und Facebook.
Bis ganz bald, Euer Bernd vom Schlossanger












